Du hast nun Deine Hinweiszettel vor Dir liegen und fragst Dich, wo Du diese nun überall verstecken kannst? In diesem Beitrag liste ich einige Orte auf, die sich als Versteck die Hinweise eurer Schatzsuche eignen. Dazu gibt es wie immer den einen oder anderen Tipp, wie sich das ganze Suchen und Finden abwechslungsreicher gestalten lässt.
Oder willst Du jeden Hinweis in einer Flaschenpost verstecken? Eben.

Das erste, was Du bedenken musst ist das Motto der Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Das Motto ist nämlich der thematische Hintergrund, der sich von Einladung bis Schatz durch Deine Schnitzeljagd ziehen sollte — und damit auch Eingang in Hinweiszettel und deren Verstecke findet.

Oldies but Goldies

Bei jeder Schnitzeljagd nutze ich bestimmte Arten die Hinweise zu verstecken immer wieder auf’s Neue. Nicht, dass ich Hinweiszettel immer genau gleich verstecke — das wäre spätestens bei der zweiten Schatzsuche langweilig — es ist vielmehr so, dass manches einfach immer geht und passt. Das kann man dann zur Zeitersparnis nutzen und sich damit mehr Zeit für neue und kniffligere Versteckmöglichkeiten und Rätselfragen freihalten.

Verstecke für Schnitzeljagd & Schatzsuche auf dem Spielplatz

Einfaches Versteck auf dem Spielplatz in der Stadt.

Meine Evergreens sind:

  • als gefalteten Zettel in (Mauer-)Ritzen stecken
  • unter Steinen o.ä. deponieren (bei allem was draußen spielt)
  • in Briefkästen, Radkästen(Auto), unter der Fußmatte etc. bei Schnitzeljagden in der Nachbarschaft
  • hinter Schildern, Straßenlaternen, Pfosten, Geländern etc.
  • an Bäumen festbinden oder im Sandkasten vergraben
Schnitzeljagd im Park: Gute Verstecke für Hinweiszettel

Gut verborgen inklusive Spinnenpanik. Ekelhaftes aber quasi überall auffindbares Versteck.

Interaktive Verstecke

Ganz gerne binde ich auch eine interaktive Komponente ein, die dann von den Jägern erfordert, Informationen von bis dahin unbeteiligten Dritten zu erhalten. Der Hinweis ist dann quasi bei einer anderen Person „versteckt“ und muss doppelt gefunden werden: Einerseits muss man die richtige Person aufspüren (Okay, das ist einfach, wenn es heißt „Den nächsten Hinweis bekommst Du von Oma“, aber auch das kann ja in einem Rätsel verpackt sein), andererseits muss man dann eventuell das richtige Codewort oder die korrekte Passphrase parat haben, damit es weitergeht.

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Gebastelte Verstecke

Eine Schnitzeljagd ist ein Spiel, das massiv von Kreativität und Basteln profitiert. Das ist leider eine ganz schlimme Nachricht für alle, die mit buntem Papier und Schere auf Kriegsfuß stehen. Wer die Schatzsuche aber abwechslungsreich und verspielt gestalten will, sollte wenigstens die Basics umsetzen. Ich bin sicher, dass jeder von euch nachfolgende, gebastelte Verstecke für Hinweiszettel ganz locker selbst machen kann:

  • Flaschenpost (thematisch natürlich passend bei Piraten, Meerjungfrauen/Nixen und allem was an Fluss, See und Meer spielt)
  • Kleine Zettelröllchen in aufgeblasenen Luftballons verstecken
  • Aufgabenzettel an Schnur anbinden und in Schacht, Gulli, o.ä. Ablassen (natürlich nicht bis ins Dreckwasser…)
  • als zerlegte Puzzleteile

Abwechslung ist gefragt

Wie ihr seht gibt es viele Möglichkeiten, eure Aufgabenzettel entlang der Strecke zu deponieren. Falls ihr euch fragt, wie das mit der Streckenführung klappen soll, auch hierfür habe ich einen kleinen How-To-Beitrag geschrieben und Tipps für eure nächste Schnitzeljagd gegeben.

Wenn ihr selbst noch Ideen habt, schreibt mir diese gerne als Kommentar, E-Mail oder bei Facebook. Wenn ihr mehr solcher Tipps erhalten möchtet, könnt ihr gerne den Newsletter abonnieren.

Ich freue mich auf eure Antworten & Ideen.

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